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02.09.2010

Smart Meter: RWE stellt Smart Grid-Konzepte in Ratingen vor

Intelligente Stromzähler helfen Energie sparen

Michael Laskowski, Geschäftsführer RWE Metering GmbH (Foto: RWE/Smart-Metering-21.de)

Michael Laskowski, Geschäftsführer RWE Metering GmbH (Foto: RWE/Smart-Metering-21.de)

Ratingen, 01. September 2010 - Unter dem Titel „Ansätze zu intelligenten Netzen der Zukunft“ hält der Geschäftsführer der Essener RWE Metering GmbH, Dr. Michael Laskowski, einen Gastvortrag im Rahmen der nächsten Klimabeiratssitzung am Donnerstag, 9. September 2010, 19 Uhr, im großen Sitzungssaal des Rathaus-Ratstraktes, Minoritenstraße 2-6. "Interessierte Besucher sind herzlich willkommen", läßt das Amt für Grünflächen und Umweltschutz der Stadt Ratingen wissen.

Die Stromerzeugung der Zukunft wird vielfältig sein - aber auch komplexer als heute. Fossile Großkraftwerke, eine Vielzahl an Windkraft-, Biomasse- und Photovoltaikanlagen sowie kleine KWK-Anlagen werden gemeinsam den benötigten Strom erzeugen. Dies erfordert ein optimales Zusammenspiel von Erzeugung und Nachfrage. Mit Hilfe des Smart Meters als intelligente Schnittstelle zwischen Stromnetz und Verbrauchern werden Informationen in beide Richtungen übermittelt und können somit Angebot und Nachfrage optimieren. Seit Jahresbeginn müssen Hausbesitzer bei Neubauten oder größerer Gebäudesanierung intelligente Strom- und Gaszähler installieren, so genannte Smart Meter, die den tatsächlichen Energieverbrauch und die Nutzungsdauer anzeigen. Zugleich sind die Netzbetreiber verpflichtet, vom kommenden Jahr an Stromtarife anzubieten, deren Höhe je nach Angebot und Nachfrage schwankt. Die Vorgabe, alle Haushalte bis zum Jahr 2022 mit Smart Metern auszustatten, basiert auf einer entsprechenden EU-Umweltrichtlinie und wird nun schrittweise durch das Energiewirtschaftsgesetz (EnwG)umgesetzt.

Dieses sowohl für den Verbraucher als auch die Energiewirtschaft interessante Thema hatte die Vorsitzende des Klimabeirats der Stadt Ratingen, Edith Feltgen, auf den Plan gerufen. Daher lud sie nun Dr. Michael Laskowski von der RWE Metering GmbH zur nächsten Klimabeiratssitzung am 9. September 2010 ein. Nach seinem Vortrag steht er noch für Fragen und zur Diskussion bereit.

Hintergrund:
Der Markt für Zähl- und Messtechnik erhält neue Impulse, da die Strom- und Gaszähler ab Anfang 2010 den neuen Anforderungen des Energiewirtschaftsgesetzes entsprechen müssen. Gleichzeitig werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Vertriebe beispielsweise zeit- und lastvariable Tarife im Markt anbieten können. Nach einer Forderung der EU sollen bis zum Jahr 2020 bereits 80 Prozent aller Haushalte über diese Technik verfügen. „Mit der neuen Gesellschaft positionieren wir uns auf einem Wachstumsmarkt“, so Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der RWE Rheinland Westfalen Netz.

Die RWE Rheinland Westfalen Netz AG hat zum 1. Januar 2010 die RWE Metering GmbH als 100-prozentige Tochtergesellschaft gegründet. In der neuen Gesellschaft werden die Kompetenzen der RWE Rheinland Westfalen Netz bei intelligenten Geräten zur Messung von Energie gebündelt. RWE ist bereits mit dem Pilotprojekt „Mülheim zählt“ führend bei so genannten intelligenten Stromzählern („Smart Meter“): In der Stadt Mülheim an der Ruhr werden flächendeckend alle Haushalte bis Ende des Jahres 2011 mit Smart Metern ausgestattet.

Die RWE Metering GmbH bietet alle Dienstleistungen im Zusammenhang mit den zukünftigen Metering-Technologien (EDL21/Smart Meter) an, wie z. B. die technische Standardisierung. RWE Metering wendet sich mit ihrem Angebot nicht nur an Gesellschaften des RWE-Konzerns, sondern im gesamten Bundesgebiet auch an Stadtwerke und Kunden mit zahlreichen Abnahmestellen. (rs)


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VDE-Studie "Elektrofahrzeuge" 

Der Frankfurter Technologieverband VDE e.V. hat vor Kurzem eine neue Studie zum Thema Elektroautos vorgelegt und dabei unter anderem mehr Investitionen in die Elektromobilität gefordert. Laut dem Verband besitzt Deutschland das Potential Innovationsführer im Bereich E-Mobility zu werden.

Am 8. und 9. November 2010 bewerten außerdem auf dem VDE-Kongress "E-Mobility: Technologien - Infrastruktur - Märkte" in Leipzig rund 1.500 Experten der Elektro-, IT-, Automobil- und Energiebranche Innovationen und Strategien für die Zukunft der mobilen Gesellschaft.

Die Studie mit dem vollständigen Titel "Elektrofahrzeuge - Bedeutung, Stand der Technik, Handlungsbedarf" haben führende Experten der Energietechnischen Gesellschaft im VDE (ETG) erarbeitet. Die Untersuchung kann für 250 Euro im InfoCenter unter www.vde.com  bestellt werden. Für VDE-Mitglieder ist sie kostenlos.

 

Elektromobilität als Kernthema auf dem VDE-Kongress 2010

Die intelligente Vernetzung von Elektroauto, IT-, Strom- und Verkehrsnetz ist Schwerpunktthema des VDE-Kongresses „E-Mobility“, dem wichtigsten Jahresereignis auf diesem Gebiet in Deutschland vom 8. bis 9. November 2010 in Leipzig.

Unter dem Motto „E-Mobility: Technologien – Infrastruktur – Märkte“ treffen Experten und Entscheider der Elektro-, IT- und Automobil-Branche, Wissenschaftler und Nachwuchskräfte von Hochschulen, Politik und Medien.

Die Fachtagung der Energietechnischen Gesellschaft im VDE
(ETG) steht dabei unter dem Motto „Smart Cities“ und beschäftigt sich mit der intelligenten Infrastruktur für Elektromobilität und intelligenten Verteilungsnetzen (Smart Meter/ Smart Grid).


Portel.de hat zum Themenbereich E-Auto sein neues Thenportal gestartet unter http://www.E-Mobility-21.de