Online-News zu Smart Metering in Deutschland

Dr. Reinhard Zinkann, Geschäftsführender Gesellschafter Miele& Cie. KG (Foto: Miele/Smart-Metering-21.de)
Berlin/Gütersloh, 01.09.10-12:45 - Miele setzt zur IFA 2010 auf intelligent vernetzte Hausgeräte, Weltneuheiten zur Stromkosten- und Waschmittelersparnis sowie Staubsauger von herausragender Effizienz.
"Eine neue Dimension in Sachen Innovation, Nachhaltigkeit und Bedienkomfort"
nannte dies Dr. Reinhard Zinkann, Geschäftsführender Gesellschafter des Gütersloher Familienkonzerns, auf der gerade am Miele-Messestand beendeten Pressekonferenz. Zudem verkündete Zinkann eine exklusive Kooperation mit dem RWE-Konzern. Ziel: Stromkostensparen mittels zeit- und lastabhängiger Tarife (Stichwort 'Smart Grid').
Für die 50. IFA, die übermorgen beginnt, hat der weltweit führende Hersteller von Premiumhausgeräten den Themenschwerpunkt "Intelligente Vernetzung" gewählt. Hierzu zählen insbesondere die weltweit ersten Waschmaschinen und Trockner, die automatisch erkennen, zu welchen Zeiten Strom am wenigsten kostet und sich dementsprechend automatisch starten lassen. Einen deutlichen Schub erhält die sogenannte "Smart-Grid"-Technologie, wenn die Stromanbieter ab Ende 2010 kraft Gesetzes gehalten sind, zeit- und lastabhängige Tarife (Smart Meter) anzubieten, damit regenerativ erzeugte Energien effizienter genutzt werden.
Für ein gemeinsames Zeichen in diese Richtung hat Miele aktuell mit der RWE Effizienz GmbH eine Kooperation besiegelt. "Wir wollen gemeinsam Lösungen entwickeln zur möglichst komfortablen und umfassenden Nutzung der "Smart-Grid"-Technologie", verkündete Zinkann, "etwa mit Blick auf die elektronische Übermittlung der Tarife sowie der zeitvariablen Abrechnung."
Beides helfe den Kunden wie der Umwelt. Der erste Schritt sei der Test einer "Smart-Grid"-fähigen Tarifidee in NRW mit lastabhängigen Strompreisen, die im Durchschnitt um 25 Cent je kWh liegen und deren Spreizung 30 bis 50 Prozent erreichen soll. Das Pilotprojekt startet Ende des Jahres.
Die frühzeitige Erschließung der "Smart-Grid"-Technologie ist zudem zentraler Bestandteil der ganzheitlich ausgerichteten Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. "Für Miele bedeutet Nachhaltigkeit auf Produktebene mehr als nur Einsparung weiterer Zehntelprozente Strom oder Wasser um jeden Preis und ohne Rücksicht auf den sonstigen Kundennutzen", erläuterte Zinkann. So konstruiere kein anderer Hersteller Waschmaschinen von vergleichbarer Recyclingfähigkeit. Miele baue die "dichtesten" Kondenstrockner auf dem Markt, anstatt durch Ableiten von Feuchtigkeit in die Raumluft den Stromverbrauch künstlich zu senken. Und kein anderer Hersteller habe den konstruktionsbedingten Nachteil der sparsamen Wärmepumpentrockner - die deutlich längere Trocknungsdauer - so konsequent minimiert wie Miele.
Auf das Konto ganzheitliche Nachhaltigkeit zahlen, so Zinkann weiter, auch zwei weitere IFA-Premieren aus dem Hause Miele ein: Das weltweit erste automatische Dosiersystem ("AutoDos"), das neben Flüssigwaschmittel auch Waschpulver verarbeiten könne und den Waschmittelverbrauch um bis zu 30 Prozent reduziere. Und die neue Kompakt-Staubsaugergeneration S6, bei der das Zusammenspiel von hocheffizientem Motor und neu konstruierter Luftführung bei nur 1200 Watt maximaler Leistungsaufnahme exzellente Reinigungsergebnisse erziele.
Abschließend ging der Miele-Geschäftsführer auf das Standkonzept des IFA-Auftritts von Miele ein. Hier stehen mehr als 200 Miele-Angehörige bereit, um ihre Gäste auf einem 3000 Quadratmeter großen Areal zu empfangen, das der Idee einer "Einladung an die Sinne" folgt. Auf einer großen Drehbühne finden im Wechsel Kochvorführungen mit "Miele Tafelkünstlern" und Fashion-Shows mit Kreationen des mehrfach ausgezeichneten Münchner Designers Marcel Ostertag statt ("Miele meets Ostertag"), darunter ein exklusiv entworfenes Kleid in "Miele-Rot". Premiere ist Freitag, 3. September, 11 Uhr. Fashion-Show und Kochvorführungen liefern laut Zinkann die "thematische Ergänzung und emotionale Inszenierung der Miele-Kernanliegen Genuss und Textilpflege". (rs)
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VDE-Studie "Elektrofahrzeuge"
Der Frankfurter Technologieverband VDE e.V. hat vor Kurzem eine neue Studie zum Thema Elektroautos vorgelegt und dabei unter anderem mehr Investitionen in die Elektromobilität gefordert. Laut dem Verband besitzt Deutschland das Potential Innovationsführer im Bereich E-Mobility zu werden.
Am 8. und 9. November 2010 bewerten außerdem auf dem VDE-Kongress "E-Mobility: Technologien - Infrastruktur - Märkte" in Leipzig rund 1.500 Experten der Elektro-, IT-, Automobil- und Energiebranche Innovationen und Strategien für die Zukunft der mobilen Gesellschaft.
Die Studie mit dem vollständigen Titel "Elektrofahrzeuge - Bedeutung, Stand der Technik, Handlungsbedarf" haben führende Experten der Energietechnischen Gesellschaft im VDE (ETG) erarbeitet. Die Untersuchung kann für 250 Euro im InfoCenter unter www.vde.com bestellt werden. Für VDE-Mitglieder ist sie kostenlos.
Elektromobilität als Kernthema auf dem VDE-Kongress 2010

Die intelligente Vernetzung von Elektroauto, IT-, Strom- und Verkehrsnetz ist Schwerpunktthema des VDE-Kongresses „E-Mobility“, dem wichtigsten Jahresereignis auf diesem Gebiet in Deutschland vom 8. bis 9. November 2010 in Leipzig.
Unter dem Motto „E-Mobility: Technologien – Infrastruktur – Märkte“ treffen Experten und Entscheider der Elektro-, IT- und Automobil-Branche, Wissenschaftler und Nachwuchskräfte von Hochschulen, Politik und Medien.
Die Fachtagung der Energietechnischen Gesellschaft im VDE
(ETG) steht dabei unter dem Motto „Smart Cities“ und beschäftigt sich mit der intelligenten Infrastruktur für Elektromobilität und intelligenten Verteilungsnetzen (Smart Meter/ Smart Grid).
Portel.de hat zum Themenbereich E-Auto sein neues Thenportal gestartet unter http://www.E-Mobility-21.de